skeptische Freundin

Wie wohl fast jeder war ich am Anfang ziemlich skeptisch und wäre da nicht eine Freundin gewesen, die mir gesagt hätte, Du musst auch am zweiten Tag des Forums wieder hingehen, selbst wenn Dein innerer Schweinehund “nein” sagt, dann hätte ich das Ganze nach dem ersten Tag abgebrochen. Ich habe am ersten Tag einfach nicht gekriegt, was man kriegen sollte. Ich ging also am zweiten Tag wieder hin und habe immer noch nicht so richtig begriffen, warum einige schon so voller Freude waren. Da ich aber ein Sturkopf bin und auch
ein wenig geizig, bin ich auch am dritten Tag wieder hin und da fiel es mir auf einmal auf, wie verbohrt und auf Abwehr ich war. Ich wurde auch in den Bann gezogen. Von da an schlief ich wie ein Baby und hatte keine Probleme mehr offen und ehrlich meine Meinung zu sagen und vor allem Dinge anzusprechen, die mich seit Jahren belastet hatten. Ich entschied mich also auch dazu den Fortgeschrittenen Kurs zu besuchen. Und erst da hatte ich einen für mich wichtigen Durchbruch.
Ich habe endlich anerkannt, was es heißt zu meiner Sexualität zu stehen und nicht einfach vor der Welt und vor allem vor mir selbst zu behaupten, dass das mit der Liebe nichts für mich sei, das ich es für unnötig halte und wie ich damals zu sagen pflegte: einfach nichts für mich sei. Ich habe seit Mai eine ganz ganz liebe Freundin, ohne die ich nicht mehr leben möchte, die mich so nimmt, wie ich bin, mit der ich, dank Landmark über alles reden kann und die ich von Herzen liebe. Obwohl es auch bei uns zu Meinungsverschiedenheiten kommt, kann ich dank Landmark ganz anders damit umgehen und kann absteigen, wenn ich merke, sie berührt einen meiner wunden Stellen.
Ich kann nur jedem raten, diese Erfahrung mit zu machen, denn jeder ist seines Glückes Schmied und für jeden bietet Landmark etwas, was ihn zu einem lebenslustigeren, erfolgreicheren Menschen macht.

Danke für die gute Arbeit.

Kerstin

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Bericht eines IT-Projektmanagers (42), Frankfurt am Main

Dieser Kurs ist das außergewöhnlichste Erlebnis, das ich in meinem Leben bis heute gemacht oder besucht habe.
Ich habe ein Uni-Diplom und arbeite seit über 20 Jahren im IT-Bereich, seit 1996 bei Banken. Ich habe das Forum 1997 besucht und ich profitiere heute noch davon. Beruflich wie auch privat habe ich schon einige Trainings, Seminare und Ausbildungen besucht. Ich war lange bei den Toastmasters, habe Dale-Carnegie Training besucht. Eine paar Elemente, die ich schon aus anderen Trainigs kannte, habe ich bei Landmark wiederentdeckt. Nirgendwo sonst aber habe ich die Dinge so auf den Punkt gebracht gesehen wie im Forum.
Es ist praktisch, anwendbar und um ein vielfaches effektiver als alles andere was ich bisher besucht habe.

Jerry Fischer, IT Projektmanager, Frankfurt am Main im Juni 2008.

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Erfahrungen einer Frau im Landmark-Forum, Frankfurt

Mein Erfahrung aus dem Landmark Forum:

Ich habe im März 2005 am Landmark Forum in Frankfurt/Main teilgenommen und es war die beste Entscheidung, die ich damals treffen konnte. Ich profitiere noch heute drei Jahre später aktiv aus meiner damaligen Teilnahme und den Erkenntnissen, sogenannten „Durchbrüchen“, enorm.
Heute habe ich ein Leben, das ich liebe und ich bin glücklich UND ich habe meine Herausforderungen und „Probleme“, etc.
Wenn Sie aktiv Ihr Leben gestalten und sich entwickeln möchten und ein außergewöhnliches Leben leben wollen, dann wählen Sie für sich. Ich kann es Ihnen aus tiefstem Herzen empfehlen.

Jetzt möchte ich Ihnen von einer Sache unter sehr vielen berichten, als ich damals im Landmark Forum war, wo ich gesehen habe, dass meine Vergangenheit in meiner Zukunft war und welche Auswirkung das auf mein Leben heute hat.
Während ich im Landmark Forum sitze und dem Forumleiter zuhöre, fällt mir plötzlich ein, ich bin 5 Jahre alt und meine Eltern werden für 6 Wochen nach Südamerika fahren und sie bringen mich zu meiner Großmutter. Zuerst vermisse ich meine Eltern, bin traurig und ich fühle mich verlassen. Meine Großmutter ist sehr lieb zu mir und ich bin glücklich und zufrieden.
6 Wochen später schellt es an der Haustür und wir gehen an die Tür, dort steht eine – für mich in dem Moment – fremde Frau, meine Mutter. Dann passiert das für mich unglaubliche, meine Großmutter, gibt mich ab in die Arme dieser „fremden“ Frau. Ich schlage um mich, weine und wehre mich, aber es nützt nichts.
Als ich im Landmark Forum sitze erkenne ich, dass ich in diesem Moment entschieden habe, „Ich verlasse mich nie mehr auf andere Menschen“. Und das was ich damals dort fünfjährig entschieden habe, hat sich auf mein ganzes Leben ausgewirkt.

Ich habe Menschen nie voll und ganz vertraut und das Wichtigste für mich war immer die Kontrolle über die Situation zu haben. Ich habe mich dadurch oft alleine und hilflos gefühlt.
Heute kann ich loslassen und Menschen und Situationen vertrauen, z. B. kann ich heute meine eigene Tochter bei meiner Mutter oder Freunden lassen, was früher nicht möglich gewesen wäre und ich vertraue, dass es ihr gut geht.

Mein Triumph über die Vergangenheit ist, dass ich heute loslassen kann, anderen Menschen, dem Leben selbst und mir vertraue und frei bin.

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Das (Er-) Leben des Landmark Forums einer Fotografin, Bensheim

Mein (Er)-Leben vor und nach dem Landmark Forum

Ich habe das Landmark Forum 1991 in Neuseeland gemacht, nachdem mich mein Freund eingeladen hat.

Ich fand ihn frech mit seiner Behauptung, dass ich nicht glücklich bin….

Ich habe oft meiner Europa-Zeit nachgetrauert , verglichen was da war und hier nicht ist…..und nicht glücklich war, trotz dieser einmaligen Chance in diesem tollen Land leben zu dürfen., dieser Freiheit, der schönen Landschaft, der Menschen, die so entspannt ihr Leben leben.

Ich war entsetzt von der Ehrlichkeit meines Freundes mit mir, aber mir wurde klar, viel später abends, wo alle mir alles durch den Kopf raste, das er total den Nagel auf den Kopf getroffen hat, ich WAR UNGLÜCKLICH und überhaupt nichts in meinem Leben war zu irgendeiner Zeit so das ich Zufriedenheit gefühlt habe. Ich war irgendwo aber nicht HIER!

Ich habe mich in den nächsten 2 Tagen informiert und zum Landmark Forum angemeldet, ich wollte raus aus dieser Tretmühle, und mir ist im Kurs im wahrsten Sinne mein Stöpsel raus gefallen. Wie ich schon immer war ist zurückhaltend und zugeschnürt mit allen möglichen Gefühlen, die ich teilweise nicht mal formulieren konnte, wenn mich jemand gefragt hat. Beschwerden habe ich generell nur über dritte Personen gemacht und ich war stur wie Bock, wie man das so schön sagt…ich habe mein Ding durchgezogen, ohne Rücksicht auf Verluste! Ich war eine Revolte gegen alles, was man zu mir gesagt hat.

Was habe ich aus dem Landmark Forum bekommen?

Als erstes bin ich Fotografin geworden, ein Traum den ich hatte, irgendwann aber nicht jetzt!, ich kann ja nicht, habe es nicht gelernt, habe die Erfahrung nicht, weiß nicht wie es geht, keine Erfahrung.!!!… Nach dem Landmark Forum ich bin sofort in Aktion gegangen, habe mir ein Studio gesucht, Licht und Kameras gekauft und los ging’s, innerhalb von einem Jahr war ich Werbefotografin. Ich fand es leicht mich bei Werbeagenturen vorzustellen, und zu sagen, was ich machen möchte, und zu schauen, was sie von mir haben könnten, So ist mein Werbestudio entstanden. Meine Besonderheiten und Kreativität, mein Selbst-Ausdruck hatte freien Lauf …. und….. das Verhältnis zu meinen Eltern ist heute so, das wir wie Erwachsene Menschen miteinander umgehen, und die Nähe, die ich als Kind mit meinen Eltern einmal hatte und durch meine Rebellion zerstritten war, ist heute wieder da, und sie sagen mir immer noch wie sie die Welt sehen, ohne dass ich beleidigt oder wütend bin.

Ich bin heute jemand, der mit JEDEM reden kann. Ich kann vor 200 Menschen frei sprechen. Ich lebe ein Leben das mich inspiriert, mit einer Vision, die in meiner Umgebung in Erfüllung geht. Meine Vision ist, dass Menschen in Frieden und Verbundenheit und vollem Selbst-Ausdruck leben, sich unterstützen und respektieren, sich niemand durch Tratsch verletzt fühlt und ich kraftvoll und klar die Dinge, die ich vermasselt habe, aufräumen kann.

Ich muss mich nicht fürchten für meine Anders-Artigkeit oder meine Offenheit, und ich kann so sprechen, dass die Menschen in meinem Leben in Berührung mit dem sind, was ihnen wichtig ist.

Die Angst und Scham, die mich davon abgehalten haben, das Leben, das ich leben will, zu leben und für das zu gehen, was mir wichtig ist (trotz Pannen, die es immer wieder gibt), ist in meinem Umfeld sichtbar und ich bin stolz darauf, wer ich bin.

Gis Lange, Fotografin aus Bensheim, im Mai 2008.

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Erfahrungen einer EDV-Projektmanagerin, Arnbach, Bayern

Ich habe vor etwa 15 Jahren am Landmark Forum teilgenommen. Ich habe davon in allen Lebensbereichen profitiert, am meisten vielleicht in der Arbeit. Ich war damals Programmierer. Im Landmark Forum habe ich gesehen, dass ich – obwohl ich mich für furchtlos gehalten habe – eine tiefe Angst davor hatte, Fehler zu machen und dabei womöglich von einem Kollegen bloßgestellt zu werden. Deshalb habe ich mich einerseits unglaublich angestrengt, ja nichts falsch zu machen – ich kannte mich in meiner kleinen Welt exzellent aus – und andererseits habe ich es vermieden, irgendetwas Neues anzufangen, was in der EDV eine echte Behinderung ist.

Kurz darauf hat mein Chef mich gefragt, ob ich das Team leiten will, in dem ich bis dahin Mitarbeiter war. Das hätte ich vor dem Landmark Forum nie gemacht – ich hatte schließlich keine Ahnung, wie das geht und hätte mich tödlich blamieren können! Jetzt tauchte für mich stattdessen “das würde ich zu gerne probieren!” auf – und so nahm meine Karriere ihren Anfang. Inzwischen bin ich hochbezahlte Projektmanagerin auf der europäischen Ebene; das war nur möglich, weil ich meine Angst vor Fehlern erkennen und immer wieder zur Seite stellen kann, anstatt von ihr gestoppt zu sein. Und wenn mir was schiefgeht, dann kann ich mir verzeihen!

Dass ich ein guter Projektmanager bin, hat auch sehr viel mit dem Landmark Forum zu tun. Meine größte Stärke ist, dass ich mich beim Eintreten einer Krise nicht mit großen Gefühlsausbrüchen oder dem Beschimpfen der Schuldigen aufhalten muss, weil ich die Situation so annehmen kann, wie sie gerade ist. Ich kann stattdessen “im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte” nach der optimalen Lösung suchen. Das, was passiert ist, von dem zu trennen, was ich daraus mache (meine “Geschichte” darüber), das habe ich im Landmark Forum gelernt.

Ein weiterer Aspekt ist, dass ich voller Partner meiner Vorgesetzten bin. Das war nicht so, als ich ins Landmark Forum gegangen bin – im Gegenteil, ich erlebte eine Riesenkluft zwischen uns, die ich wohl nie überwinden können würde. Diese Sichtweise habe ich im Kurs von einem Moment auf den nächsten vollständig hinter mir gelassen – am Montag war das Leben einfach anders, als ich in die Firma gekommen bin! Das war ein bleibender “Durchbruch”, der im Beruf unheimlich wertvoll ist: ich bin immer im Team mit meinen Vorgesetzten und sie haben es leicht im Umgang mit mir. Das danken sie mir mit Vertrauen.

Das ist bei weitem nicht alles, was das Landmark Forum mir eröffnet und ermöglicht hat. Mein heutiges Leben wäre nicht so gekommen und ich hätte wesentlich weniger Freude daran, wenn ich den Kurs nicht gemacht hätte – meine Lebensqualität hat sich enorm gesteigert, weit über das hinaus, was ich mir vorher auch nur hätte vorstellen können. Ich kann das Landmark Forum jedem nur empfehlen!

Jessy Magerl, EDV-Projektmanager, Arnbach

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Erfahrungen eines Programmierers aus Erding, Bayern

Als ich mich in New York in 1999 zum Landmark Forum angemeldet habe, war ich frisch geschieden, seit mehr als einem Jahr arbeitslos und allgemein im Leben ganz schön festgefahren. Ich hatte das Gefühl, dass die paar Hundert Dollar, die der Kurs kostet, mich zwar noch einige Wochen über Wasser halten würden, dass der Kurs aber vielleicht einen echten Unterschied machen könnte. Und genau das hat er getan: ich habe die ganze Bitterkeit, die von meiner Scheidung zurück geblieben war, verloren und ich habe mich aus dem lächerlichen Drama befreit, in dem ich feststeckte und das mich arbeitslos hat sein lassen. Ich bin in meinen Beruf als Programmierer zurückgekehrt, habe einen gutbezahlten Auftrag erhalten und habe eine Leben voller Abenteuer, Kreation und Spaß begonnen. Am wichtigsten aber: Ich habe aufgehört, mein Leben aus der Vergangenheit heraus zu leben, insbesondere aus den schlechten Gefühlen, die ich aufgrund der familiären Situation hatte, wovon ich und meine Kinder immens profitiert haben.

Seitdem ist das Leben mehr und mehr zum Abenteuer geworden: ich bin 2001 nach Deutschland gezogen, habe gelernt, deutsch zu sprechen und ein interessanteres Leben geführt. Ich fühle mich leichter, freier und habe mehr Selbstvertrauen. Das Landmark Forum ist die beste Investition in meine Zukunft, die ich je gemacht habe.

-Cliff Adams, Computer Programmierer, Erding

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Erfahrungen einer Lehrerin im Landmark-Forum

Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Ursula Bolender, 54, Lehrerin

Das erste, was mir auffällt, als ich über die Schwelle trete, sind diese so wohltuend offenen Menschen, die mich begrüßen. Ich fühle mich wohl hier; angenommen, nicht bewertet, eingeordnet, analysiert und katalogisiert. Ich bin ein Gast, eingeladen von einer jungen Frau, die ich noch gar nicht so lange kenne, und ich will mir das mal anschauen, von dem sie so begeistert erzählte: Ein ganz spezielles Bildungsprogramm, bei dem es darum geht, die Vergangenheit dorthin zu stellen, wohin sie gehört, und dann mit vollem Potenzial eine neue Zukunft zu erschaffen. Gerne fülle ich die Karte aus, sag’ wer mich eingeladen hat, die Journalistin Sandra Heim und klebe mir ein Namensschild an. Ich solle möglichst eine halbe Stunde eher da sein, meinte Sandra und das ist gut so, denn ich kann mich schon mal umsehen, die Atmosphäre schnuppern, mir einen Platz suchen, gleich in der ersten Reihe, damit ich auch alles mitbekomme. Meine Gastgeberin ist noch nicht da, doch ich fühle mich von Anfang an wohl unter all diesen unterschiedlichen Menschen. Das fiel mir als erstes auf: Hier sind Menschen der unterschiedlichsten Alters- und Interessengruppen vertreten, ein breites Spektrum an Berufen, an Bildungsschichten, an Nationalitäten. Das ist es, was von Anfang an so völlig anders ist für mich, wohltuend anders: Hier geht es wirklich ganz einfach um das Menschsein, nicht um die Rolle, die man gerade im Leben spielt, nicht um ein bestimmtes Interessengebiet, nicht um Abspaltung, sondern um Zusammenführung.

Von Anfang an bin ich höchst konzentriert bei der Sache, fasziniert von dem Forumleiter, der voller Schwung und Klarheit den Abend eröffnet. Was mich bei dem auf englisch gehaltenen Vortrag ganz speziell fasziniert, das ist die geniale Übersetzung, die hier geliefert wird. Da ist eine attraktive,  junge Frau und sie übersetzt nicht einfach, sondern die beiden Redner vor mir befinden sich absolut auf gleicher Wellenlänge, so als sprächen sie mit einer Stimme in zwei Sprachen. Fantastisch, das zu erleben, als Lehrerin für Fremdsprachen. Wie kann ich das meinen Schülern beibringen, denke ich, dass sie eine Fremdsprache so hören und aufnehmen?

Dann kommen Menschen nach vorne, die das Landmark Forum schon absolviert haben, erzählen, was sie für sich und ihr Leben gewonnen haben durch diese transformatorische Arbeit. Es sind oft ganz einfache Geschichten: bessere Kommunikation am Arbeitsplatz, ein liebevolleres Verhältnis zu den Eltern, neue Leidenschaft in der Beziehung, Aussöhnungen, Aussprachen und doch ist zu hören, welche neue Lebensqualität durch all das Aufräumen möglich wurde. Die Menschen, die hier sprechen, sind authentisch, echt, aufrichtig. Man kann nachempfinden, dass sie absolut hinter ihrem Wort stehen.
Schon längst geht mein Blick ab und zu auf die Tafel mit den Daten für die nächsten Landmark Foren und gleich in der ersten Pause stehe ich am Anmeldetisch, denn hier gibt es keine Zeit zu verlieren. Das verstand ich spätestens bei der ganz speziellen Einlage des Forumleiters, als er sich all diese Tücher auf den Kopf stapelte und jedes Mal sagte „later“, „later“,…. genau das wiederspiegelnd, was wir im Leben so machen: aufschieben, vertrösten, ausweichen und eben nicht zupacken, in Aktion gehen und präsent sein.

Das war der Anfang einer ganz besonderen Erfahrung in meinem Leben, zu einem Zeitpunkt, als ich beschlossene hatte: Keine Seminare mehr, genug mit all der Theorie, jetzt möchte ich endlich all das ins Sein bringen. Dabei dann immer wieder dieses frustrierende Gefühl: Wieso geht es nicht? Was steht immer wieder zwischen all den tollen Ideen und ihrer Verwirklichung? Warum habe ich immer wieder das Gefühl, Mauern einrennen zu müssen? Und warum vor allem sind wir Menschen uns so fremd?

Was ich gewonnen habe aus diesem letzten Jahr, in dem ich das gesamte Landmark Curriculum absolviert habe, ist ein unglaublicher Zuwachs an Lebensfreude, Offenheit und Menschenliebe. Früher glaubte ich, offen zu sein und verurteilte insgeheim meine lieben Mitmenschen für ihre Verschlossenheit. Heute brauche ich all den Menschen in meinem Umfeld nicht mehr auszuweichen. Es ist ganz allein meine Wahl, offen mit ihnen zu sein. Für meine Schüler war ich vielleicht eine nette freundliche Lehrerin, bei der man etwas lernen kann und die doch insgeheim diesen Lehrermakel, alles besser zu wissen, mit sich herumträgt.
Heute bin ich wirklich bei meinen Schülern, nehme sie ganz anders wahr, hab’ keine Scheu ihnen meine Zuneigung zu zeigen und auch keine Bedenken beim Einfordern ganz klarer Verhaltensweisen.
Auch in Fortbildungsprogrammen wird das vermittelt, doch es ist nicht umsetzbar, wenn da immer wieder irgendwelche alten Programme in uns ablaufen. Und jeder trägt diesen Rucksack der Vergangenheit mit sich. Man kann es sehen beim anderen, doch bei sich selbst oft nicht. Und genau darum geht es im Landmark Forum: Diesen blinden Fleck aufzuspüren und als das zu entlarven was ihn ausmacht: eine Identität, die man sich irgendwann aufbauen musste, weil man nichts anderes kannte. Dazu kamen die Rollen und Masken, die Bildungsgrade, die so wichtigen Urteile anderer und mehr und mehr glauben wir an die Rolle, die wir spielen, schränken uns dadurch völlig ein in dem, was möglich ist.

Ich unterrichte jede Woche rund 200 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 20 Jahren, erlebe ihre ganz speziellen Charaktere, kenne oft den familiären Hintergrund, habe viele Elterngespräche, Arbeitsgespräche und auch persönlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Konferenzen, Teamsitzungen, eben das ganze Spektrum des Lehrerberufs. Dazu kommt ein Privatleben mit einem großen Bekanntenkreis.
Durch die Arbeit bei Landmark Education gelingt es mir, all diesen Anforderungen mit einer ganz neuen Leichtigkeit zu begegnen, auch dann, wenn es mal gar nicht so leicht ist, die Konflikte überhand zu nehmen scheinen. Ich habe meinen Beruf immer als Berufung verstanden, liebe es, junge Menschen ins Leben zu begleiten und fühlte mich mit meinen Visionen von neuen Arten der Bildung und Erziehung oft etwas fehl am Platz, auch allein gelassen. Jetzt weiß ich, dass alles möglich ist, erlebe es tagtäglich, dass ich genau an dem Platz wo ich bin, alles umsetzen und angehen kann. Diese lähmende Angst, nicht geliebt, nicht gesehen und anerkannt zu werden, die man sich als Erwachsener gar nicht so gerne eingesteht, die kann ich als das sehen und annehmen, was sie ist: nicht real, eine Illusion, die sich irgendwann verfestigt hat und ich kann mich frei bewegen und merke, wie mein Umfeld sich in gleichem Maße verändert, wie meine Schüler zu einer klaren Haltung befähigt werden, wie Projekte unterstützt werden, wie Menschen mit mir in Kommunikation sind.

Es geht um eine Ausbildung im Menschsein bei Landmark Education und es handelt sich um ein Bildungsprogramm, das Einzug finden sollte überall da, wo es um Gemeinschaften geht, damit die Menschen sich gegenseitig fördern, in ihre Möglichkeiten bringen, sich coachen anstatt sich in Rangordnungen und Hierarchien zu verfangen. Es geht dann nicht mehr darum, gut und sogar besser dazustehen, sondern man erlebt Gemeinschaften als sich unterstützende Netzwerke, getragen von jedem Einzelnen.

Ursula Bolender, im Februar 2008

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Diplom-Psychologin Beate Ebert über das Landmark Forum

Mein Name ist Beate Ebert, Jahrgang 1963, von Beruf Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin (VT), mit eigener Praxis seit 2006. Ich habe 1994 am Landmark Forum teilgenommen und war vorher skeptisch, ob es mir etwas bringen würde, schließlich war ich Psychologiestudentin und hatte schon eine Menge Selbsterfahrungsseminare hinter mir.
Ich fand das Seminar anfangs weit weniger spektakulär, als ich aufgrund der Beschreibungen von Bekannten erwartet hatte. Mir gefiel nur der Landmark-Forum-Leiter, er war witzig und erstaunlich unbefangen mit all den fremden Leuten. Ansonsten saßen wir von morgens bis spät abends zusammen, ca. 150 Menschen, und führten Gespräche über unser Mensch-Sein. Übrigens dachte ich vorher wegen der langen Kurszeiten, das könnte so etwas wie eine Gehirnwäsche sein. Allerdings hatte ich keine Ahnung, was eine Gehirnwäsche tatsächlich ist, und im Nachhinein erscheint mir der Gedanke ziemlich absurd, dass ein einzelner Mensch 150 erwachsenen selbständigen Menschen gleichzeitig etwas gegen ihren Willen antun könnte. Jedenfalls saß ich da – distanziert, eher gelangweilt – und traute mich nicht, etwas zu sagen, weil mir nichts wirklich Beeindruckendes einfiel. Nach zwei Tagen wurde mir klar, dass ich den Großteil meines Lebens so verbrachte – distanziert, gelangweilt und zurückhaltend – und dass mich das nicht besonders glücklich machte. Daraufhin meldete ich mich zum ersten Mal, sagte etwas ziemlich Banales und war total zufrieden mit mir: endlich war ich von der Zuschauer-Tribüne aufs Spielfeld gegangen. Mein erster „Durchbruch“.
Danach hatte ich viele weitere Einsichten. Mir fielen Kindheitserlebnisse ein und mir wurden Entscheidungen bewusst, die ich über mich, das Leben und andere Menschen getroffen hatte, z.B. dass das Leben gefährlich ist, dass ich irgendwie falsch bin und dass Männer schwach und unzuverlässig sind. Ich sah sehr klar, wie die Vergangenheit mein Leben bestimmte, und wie ich selbst dies durch meine Sichtweisen und mein Verhalten aufrecht erhielt. Ich dachte über das hinaus, was ich vorher als gegeben angesehen hatte.
Die Auswirkungen dieser Einsichten auf mein Leben wurden mir erst in den darauf folgenden Wochen und Monaten so richtig deutlich. Mein schönstes Ergebnis aus dem Landmark Forum ist, dass ich den Heiratsantrag annahm, den mir mein damaliger Freund seit 2 Jahren hartnäckig machte. Vor dem Landmark Forum „wusste“ ich, dass Verheiratetsein nicht funktioniert. Ich hatte es schließlich probiert und war gescheitert. Jetzt war ich weniger mit meinen Meinungen beschäftigt, hörte meinem Freund tatsächlich zu und verglich ihn nicht dauernd mit meinem Ex-Mann. Ich entdeckte, was ich da für ein Goldstück hatte und dass ich mir nichts Schöneres vorstellen konnte, als mein Leben mit ihm zu verbringen. Wir haben 1995 geheiratet und sind nach all den Jahren sehr glücklich miteinander.

Das Landmark Forum ist keine Psychotherapie und es geht ganz anders vor. Der Schwerpunkt einer Psychotherapie liegt auf der persönlichen Geschichte. Der Schwerpunkt im Landmark Forum liegt auf der grundlegenden Ebene, wie Menschen im Allgemeinen sind. Man untersucht, was wir gemeinsam haben, die Paradigmen oder Rahmenbedingungen, die wir uns selbst vorgeben. Das bringt viel Spaß und Leichtigkeit – wenn ich sehe, dass die anderen genauso sind, kann ich aufhören, mich zu verteidigen. Und wenn ich einen Rahmen verändere, wird etwas Neues sichtbar, z.B. wenn ich, statt durch ein winziges Fenster zu schauen, die Tür aufmache, sehe ich neue Möglichkeiten, ohne dass sich die Landschaft draußen verändert hat. Man könnte auch sagen, dass das Landmark Forum einen neuen Rahmen bietet, den jeder individuell mit seinem eigenen Inhalt füllt.

Ich hatte vorher Bedenken wegen der langen Kurszeiten, aber es war so spannend, dass die Zeit sehr schnell vergangen ist. Außerdem kann man zwischendurch jederzeit hinausgehen, mal mit jemandem reden oder einfach einschlafen, was mir manchmal passiert ist.

Das Landmark Forum ist ein äußert praktischer Kurs und ich war erstaunt, welche Ergebnisse wir alle in dieser kurzen Zeit hatten. Da ich die Anwendung der Sichtweisen, die ich dort kennen gelernt habe, weiter übe, habe ich auch weiterhin Ergebnisse. Ich leide weniger, seit ich teilgenommen habe, weil ich mehr Verantwortung für mein Leben übernehme. Ich bin ehrlicher mir selbst und anderen gegenüber, was sich sehr positiv auf meine Freundschaften auswirkt. Ich kann mich selbst besser leiden und bin weniger misstrauisch anderen Menschen gegenüber. Und ich nehme Vieles nicht mehr so schwer und kann über mich selbst lachen. Deshalb erzähle ich auch vielen Menschen davon und freue mich, wenn jemand teilnimmt, den ich kenne.

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